Es ist möglich, dass die Arterien des Penis sind kleiner als die der anderen Teile des Körpers und kann eher Probleme zu offenbaren, wenn ihr Futter verschlechtert sein. Nachdem Sie in den Kauf Pillen online benötigen haben, sollten Sie immer vertrauen diese echte und zuverlässige Apotheke für Potenzpillen https://allepotenzmittel.com/ und viagra für frau ohne rezept apotheke Es ist peinlich, mit Ihrem Arzt über Ihr Sexualleben zu sprechen, aber es ist der beste Weg, um behandelt zu erhalten und wieder zu einer intimen Beziehung mit Ihrem Partner. Ihr Arzt kann die Ursache des Problems zu erkennen und kann Lebensstil-Interventionen wie das Rauchen oder Gewicht zu verlieren, empfehlen.Att ha erektion problem från tid till annan är inte nödvändigtvis en anledning till oro. Om erektil dysfunktion är en aktuell fråga, men det kan orsaka stress, påverka ditt självförtroende och bidra till relationsproblem. Problem att få eller behålla en erektion också kan vara ett tecken på en underliggande hälsotillstånd som behöver behandling och en riskfaktor för hjärtsjukdom på vägen. Att cialis kan ses som en jobbig uppgift. köpa cialis stockholm med tempot ökar och alla som successivt överbelastas, inte konstigt fler och fler män diagnosen erektil dysfunktion. Du har heller ingen anledning att oroa dig för din sekretess medan du njuter av vår utmärkta kunder support och snabba leveranser. Så när du ser var man kan köpa cialis du hittat rätt viagra apoteket. När du inte gillar vad du ser i spegeln, är det lätt att ta din partner kommer inte att gilla utsikten heller. En negativ självbild kan göra dig orolig, inte bara om hur du ser ut, men också hur väl du kommer att prestera i sängen. Det prestationsångest kan göra dig alltför angelägen om att ens försöka sex.

Rede Joschka Fischer zum Matthiae-Mal in Hamburg

IMG_6848a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Carolin Görlach / Senatskanzlei Hamburg

02. März 2018

Europa – unsere gemeinsame Zukunft

„Es ist einsam geworden in unseren Tagen um Europa und seiner großen Idee der friedlichen, demokratischen Vereinigung seiner Völker nach einem Jahrhundert der Kriege auf unserem Kontinent, heiße wie kalte, zwischen 1914 und 1989. Mit dem Brexit ziehen sich die Briten auf ihre Insel zurück, während die USA unter Trump ihrer globalen und auch westlichen Führungsrolle überdrüssig geworden sind. Plötzlich ist eine Situation eingetreten, in der sich die beiden westlichen Gründungs- und Führungsnationen des transatlantischen Westens verabschieden und Europa allein zurückbleibt. Zugleich wird die westliche liberale Demokratie in ihrem Innern überall in Europa und auch in den USA durch eine Wiederkehr des Nationalismus und eine Infragestellung des europäischen Einigungswerkes herausgefordert.

Trump, Brexit, neuer Nationalismus – alles Zufall oder was steckt hinter diesen Ereignissen und Entwicklungen? Vergessen wir nicht: Allein die Wahl von Emmanuel Macron in Frankreich hat die EU vor dem ultimativen Desaster im abgelaufenen Jahr 2017 bewahrt.

Ich meine, diese Vorgänge sind zu einschneidend und in ihrer Gleichzeitigkeit alles andere als ein Zufall, zumal sie ganz offensichtlich parallel zu dem Niedergang der globalen Führungsrolle der westlichen Vormacht, der USA, verlaufen, die ganz offensichtlich diese Rolle nicht mehr ausfüllen wollen und können. Gleichzeitig erleben wir den Aufstieg einer neuen und zugleich sehr alten Weltmacht mit 1, 4 Mrd. Menschen, nämlich China. Das Zentrum der Weltwirtschaft – und mit ihm auch Macht und Reichtum – verlagert sich in unseren Tagen von West nach Ost, vom nordatlantischen Raum nach Ostasien und in den Pazifik, oder wie es neuerdings auch heißt, in den indopazifischen Raum. Die neue globale Machtverteilung wird dieser wirtschaftlichen und technologisch induzierten Entwicklung folgen, das ist bereits heute mit den Händen zu greifen.

In historischer Perspektive gesehen leben wir als Zeitgenossen in einer Übergangsphase zwischen der westlich dominierten Ordnung der Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts hin zu einer von Asien dominierten Ordnung des 21. Jahrhunderts, erleben die Herausbildung einer neuen Weltordnung, die – zumindest relativ – zu Lasten des Westens gehen wird, vor allem zu Lasten der Europäer, was Macht, Wohlstand, Demographie und Technologie betrifft.

Die USA werden ihren Fieberanfall früher oder später wieder überwinden und hinter sich lassen und auf lange Zeit gemeinsam mit China die führende globale Macht bleiben. Aber wir Europäer, was wird aus uns, aus Europa, wenn wir diese Entwicklung verschlafen und passiv vorüberziehen lassen. Auf dem Bahnsteig in dem Bahnhof namens „19. Und 20. Jahrhundert“ zurückzubleiben und den davonfahrenden Zügen nur noch hinterherwinken zu dürfen, ist keine anstrebenswerte Zukunftsperspektive für die Generation meiner Kinder und Enkel. Ob es so kommt, wird vor allem von den heute handelnden Europäern selbst abhängen, ob sie begreifen, dass wir vor einem Moment der Entscheidung stehen und im Wesentlichen auf uns selbst angewiesen sind. Wir werden uns zukünftig sehr viel mehr um unsere eigenen Interessen und unsere Sicherheit kümmern müssen, denn andere werden das nicht mehr so selbstverständlich tun, wie das in den vergangenen Jahrzehnten der Fall war. Die Nachkriegsordnung, die meine Generation über ihr ganzes bisheriges Leben hinweg geprägt hat, geht für Europa dieser Tage definitiv zu Ende und mit ihr die Zeit eines bequemen, weltpolitischen Windschattenfahrens.

Wollen die europäischen Staaten auch im 21. Jahrhundert ihre Souveränität, ihre Demokratien, ihre Vorstellung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Gerechtigkeit in Gestalt des Sozialstaates, ihren Lebensstil in offenen, liberalen Gesellschaften unter der Herrschaft des Rechts, kurz: ihre Freiheit und Identität erhalten, dann wird es eines starken, in Politik und Wirtschaft gemeinsam handlungsfähigen Europas bedürfen. Nur gemeinsam hat der alte Kontinent im 21. Jahrhundert und in dessen neuer Weltordnung, die ihr Gravitationszentrum in Ostasien haben wird und nicht mehr im Westen, eine Chance. Oder glaubt allen Ernstes jemand, der überkommene europäische Nationalstaat des 19. und 20.Jahrhunderts wäre noch die optimale Größe um mit Giganten, wie China, den USA, Indien und anderen in Wirtschaft, Technologie und Politik mithalten zu können? Im 21. Jahrhundert gelten andere Größenordnungen in Politik und Wirtschaft und wir Europäer werden uns darauf einzustellen haben. Nur ein starkes, gemeinsames Europa wird dies vermögen, das sich den Herausforderungen der Zukunft stellt und sich nicht angstgetrieben in einen neuen Nationalismus flüchtet und abschotten will.

Die Welt von morgen wird durch 9 Mrd. Menschen bestimmt werden, durch künstliche Intelligenz und Big Data, durch eine globale Informationsrealität, die in Echtzeit bis in ihre hintersten Winkel reicht, die zum ersten Mal reale Menschheitsprobleme, wie das kippende Weltklima, gemeinsam zu lösen haben wird. Wer hier auf Isolation und Abschottung setzt, hat schon verloren, bevor er auch nur begonnen hat.

Das vergangene Jahrzehnt war für die EU kein gutes gewesen, sondern wurde im Wesentlichen von Stillstand bestimmt. Die Finanzkrise forderte ihren Tribut und führte zu tiefen Verwerfungen zwischen dem Norden und Süden in der Union. Diese Krise und die damit zusammenhängenden Verteilungskonflikte ließen endgültig den Optimismus gegenüber Europa, wie er nach 1989 nahezu überall in der EU zu finden war, in eine tiefe Euroskepsis umschlagen, die zu einer Delegitimierung des europäischen Projekts bis hin zu seinem möglichen Scheitern zu führen drohte. Die Union stagnierte und schien in den Augen vieler Bürger an mangelnder Effizienz und Handlungsfähigkeit zu kranken. Diese Entwicklung trug ganz wesentlich zu einer Wiederkehr des Nationalismus in fast allen Mitgliedstaaten der EU bei und auch zu der fatalen Brexit Entscheidung in Großbritannien.

Angesichts dieser von Innen kommenden Zerfallsgefahr und der Existenzkrise des transatlantischen Westens und des Heraufziehens einer neuen Weltordnung, die Europa und den atlantischen Raum eher an den Rand drängen wird, ist das Festhalten am Status quo für Europa eine gefährliche Option. Wir können uns schlicht und einfach ein weiteres verlorenes Jahrzehnt nicht erlauben! Das Risiko, definitiv abgehängt zu werden, ist viel zu groß. Machen wir uns keine Illusionen, Europa befindet sich hier und jetzt in einer Entscheidungssituation: Gemeinsam voran oder getrennt in die Selbstaufgabe, heißt die Alternative. Tertium non datur!

Dies wird auf eine faktische Neubegründung der Union hinauslaufen müssen, die jedoch, was ich sehr bedauere, kaum zu 27 zu bewerkstelligen sein wird. Ich sehe nicht, wie ein solcher Schritt mit den Herren Orban oder Kaczynski zu machen ist, leider. Wenn aber die beste Lösung nicht funktioniert, dann wird man nolens volens mit der zweitbesten vorlieb nehmen müssen, da weiterer Stillstand zu gefährlich ist. Und das wird eine Avantgardelösung sein müssen, die sich um Frankreich und Deutschland herum formieren wird, d.h. dass diejenigen Mitgliedstaaten, die können und wollen, vorangehen, zugleich aber alle Anstrengungen unternehmen, um die 27 zusammenzuhalten und die Tür für deren späteren Beitritt zur Avantgarde offenzuhalten. Der Stillstand muss überwunden werden und zwar jetzt und nicht irgendwann in grauer Zukunft! Alle Europäer brauchen eine starke Union, übrigens auch die Briten, deren geopolitische Lage sich mit ihrem Austritt aus der EU ja nicht wirklich ändern wird.

Und gerade wir Deutsche, in der Mitte Europas lebend mit unserer kritischen Größe und schwierigen Geschichte, sollten nicht vergessen, dass der Erfolg der Union im obersten nationalen Interesse unseres Landes liegt. Wie kaum ein zweiter Mitgliedstaat hängt Deutschland vom Erfolg Europas ab. Entsprechend sollten wir in dieses Europa investieren, das im übrigen der immerwährende Kompromiss zwischen den Staaten ist, und uns mit allen unseren nicht gerade geringen Kräften engagieren. Gelingt dieses Europa, – nein, unser Europa! – so mache ich mir um die Zukunft nicht wirklich Sorgen. Scheitert aber Europa und werden wir abgehängt, dann sehe ich allerdings schwarz. Denn das 21. Jahrhundert wird aufgrund der weltpolitischen Veränderungen für uns keine zweite Chance bereithalten.“

 card machines for small business . Dslr camera . greg wasson speaker profile . Founded in 1967, FLH Company has a development portfolio of more than $10 billion